Wir untersuchen Trinkwasser, Teichwasser, Aquarienwasser und Brunnenwasser auf folgende Schadstoffe und Kennwerte
Gesamthärte und PH-Wert
So wird der Wert im Wasser enthaltenen härtebildenden Salze bezeichnet, ausgedrückt in Deutsche Härtegrade bzw. Härtebereiche. Die Härte des Wassers ist von Bedeutung für die Entwicklung von Wasserpflanzen und Fischen, aber auch für den Waschmittelverbrauch im Haushalt
Nitrat
Es handelt sich hier um einen stickstoffhaltigen Schadstoff, der hauptsächlich durch anorganische Düngung über das Grundwasser in das Brunnen- und Trinkwasser gelangt und ebenso in Teichen und Seen zu finden ist. Ein hoher Nitratgehalt kann zu Gesundheitsschäden führen.
Nitrit
Dieser Wert sollte besonders kritisch betrachtet werden, da er einen wichtigen Hinweis auf Verschmutzung und sogar mikrobielle Verunreinigung sein kann. Nitrit ist ein Abbauprodukt des Nitrats; häufig sind Bakterien an der Entstehung beteiligt. Seine gesundheitsschädliche Wirkung besteht in der Bildung krebserregender Verbindungen im Körper.
Ammonium
Ein höherer Gehalt an dieser Stickstoffverbindung ist stets bedenklich, da sie häufig aus organischen Verunreinigungen, zum Beispiel Gülle o. a. Fäkalien freigesetzt wird und ins Nutzwasser gelangt. Bakterien können hieraus wiederum Nitrat oder Nitrit bilden. Bei hohem pH-Wert kann sogar giftiger Ammoniak entstehen.
Eisen und Mangan
Diese Verunreinigung hat weniger gesundheitsschädliche Wirkungen, beeinflußt aber den Geschmack des Trinkwassers und der daraus zubereiteten Speisen. Weiterhin kann es Ablagerungen in Leitungsrohren verstärken bzw. hier eine Korrosion fördern.
Kupfer
Hierbei handelt es sich um eine korrosionsfördernde Verunreinigung, die meist selbst aus dem Leitungsnetz stammt.
Blei
Ein hoher Bleiwert im Trinkwasser ist von toxikologischer Bedeutung, da Schwermetalle im Organismus Verbindungen mir wichtigen Enzymen eingehen und so zu Vergiftungen führen können. Das Blei stammt häufig aus alten Bleirohrresten oder aus bleihaltigen Eisenrohren des Leitungssystems.
Bestimmung von kleinsten Mengen Blei bzw. Kupfer im Trinkwasser
Untersuchung von Gartenböden auf Nährstoffe bzw. Schwermetalle
Erimittlung einer Sporenbelastung (Schimmelpilze) sowie schwerflüchtiger Schadstoffe (PCB, PCP, Lindan, Permethrin, Benz-a-pyren) in der Raumluft
Messung der Quecksilberfreisetzung aus Amalgan-Zahnfüllungen.
Haarmineralanalyse mit Bestimmung von Mineralstoffen wie Magnesium, Natrium, Kalium, Calcium, Eisen, Kupfer u. Zink, Spurenelementen (Phosphat, Mangan, Kobalt, Molybdän, Selen, Chrom, Vanadium, Zinn, Silizium) und Schwermetallen (Blei Cadmium, Quecksilber, Lithium, Strontium, Aluminium, Arsen, Nickel, Barium und Bor) in einer Haarprobe.